Düngen nach der Erntezeit

Düngen nach der Erntezeit

Sandra Dall

Nach der Erntezeit ist der Gartenboden meist ausgelaugt, zu sauer, viel zu undurchlässig und verdichtet. Damit die Bodenqualität wieder hergestellt werden kann ist es wichtig im Herbst Gartenkorn zu verwenden. Der Bodenaktivator versorgt die Bodenorganismen mit wichtigen Spurenelementen und somit für eine dauerhafte Bodenfruchtbarkeit.

 

Warum muss man für die Ernte düngen?

Dünger ist die passende Nahrung für deine Ernte, egal ob Obst oder Gemüse. Nährstoffe, die im Laufe der Zeit durch die Ernte oder durch Auswaschung dem Boden entnommen wurden, kannst du mit einer Düngung dem Boden wieder zurückgeben. Mit einer Düngung von Gartenkorn förderst du nicht nur das Wachstum der Pflanze und erhöhst die Menge deiner Ernte, auch die Qualität verbessert sich nachhaltig. Durch regelmäßiges Düngen im Jahr stärkst du deine Pflanzen und wappnest sie vor Krankheiten und Schädlingen.

 

Welches Gemüse hat den größten Hunger?

Gemüse lässt sich nach dem Nährstoffbedarf in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer unterscheiden. Es wird empfohlen den "Starkzehrern", also dem Gemüse, das besonders viele Nährstoffe benötigt, direkt bei der Aussaat oder Pflanzung sowie im Laufe der Saison mit einer Nachdüngung zu unterstützen.

Unter starkzehrenden Pflanzen sind solche zu verstehen, die der Erde viele Nitrate und Nährstoffe entziehen, weil ihr Bedarf dementsprechend hoch ist. Sie bilden die höchste Kategorie in Bezug auf lebensnotwendige Versorgungsstoffe.

Bei diesen Pflanzen muss mindestens drei Mal im Jahr gedüngt werden. Die Düngermenge hängt stets von der Qualität der verwendeten Erde ab.

 

Zu den Starkzehrern zählen etwa:

  • Auberginen
  • Kartoffeln
  • Paprika, Peperoni, Chilis
  • Tomaten
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Chinakohl
  • Rotkohl
  • Rosenkohl
  • Spitzkohl
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Rote Bete
  • Zuckerrüben
  • Gurken
  • Kürbisse
  • Zucker- oder Wassermelonen
  • Zucchini
  • Artischocken
  • Erdbeeren
  • Spinat
  • Lauch
  • Mais
  • Karotten
  • Rettiche
  • Rhabarber
  • Sellerie
  • Spargel

 

Allgemein starkzehrende Pflanzen wären:

  • Chrysanthemen
  • Dahlien
  • Geranien/Pelargonien
  • Löwenmäulchen
  • Obstbäumchen
  • Petunien
  • Tulpen
  • Rittersporne
  • Sonnenblumen

 

Schwachzehrer wie verschiedene Kräuter, Feldsalat oder Radieschen kommen in der Regel mit dem aus, was an Nährstoffen im Boden ist. Eine Überdüngung mit Gartenkorn kann aber in der Regel nicht erfolgen. Im Gegenteil, der Bodenaktivator verhilft zu einer besonders ertragreichen Ernte und verbessert erheblich die Qualität der Ernte. Die Mittelzehrer sind zum Beispiel Möhren, Mangold, Salat, Fenchel oder Kohlrabi.

 

Tipp: Starkzehrende Pflanzen profitieren besonders von einer Düngung.

Mineralisch vs. Organisch düngen

 

Der Handel hält eine Reihe von verschiedenen Düngemitteln bereit, diese sind aber nicht ganz unproblematisch. 

Bei mineralischem Dünger liegen die Nährstoffe (wie die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium) in mineralischer Form, also als Salze, vor. Sie können so schnell von den Pflanzen aufgenommen werden, sind allerdings problematisch für die Umwelt.

Der Einsatz von organischem, biologischem Dünger ist daher nicht nur nachhaltig, sondern auch für die Pflanzen langfristig eine bessere Wahl. Durch Gartenkorn – das übrigens ganz pflanzlich ist, profitiert auch die Bodenstruktur.

Organischer Dünger muss erst von den Mikroorganismen im Boden umgesetzt werden, die die enthaltenen Nährstoffe aufschließen und für die Pflanzen verfügbar machen. Daher ist die Wirkung nicht unmittelbar, sondern erst nach einer gewissen Zeit spürbar. Ein optimales Ergebnis siehst du mit Gartenkorn nach 3-4 Wochen. Das Ergebnis ist dafür langfristig und die Nährstoffe können nicht durch das Regenwasser ausgewaschen werden.

Schlagwörter: Sack